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Evangelisch in Fürth
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Evangelische Grundschule in Fürth am Start
Die Evangelische Grundschule in Fürth soll zum Schuljahr 2012/13 mit zwei ersten Klassen starten. Alle interessierten Eltern sind am 14. Februar um 20 Uhr zu einem Informationsabend in das Gemeindehaus St. Paul (Benno-Meyer-Str. 11-13) in Fürth eingeladen.
Die Initiatoren um Dekan Jörg Sichelstiel haben ein geeignetes Gebäude in der Fürther Südstadt ausgemacht, in dem nach einigen Umbaumaßnahmen eine attraktive Schule entstehen könnte.
Die neue Grundschule mit christlich-evangelischem Profil soll Kinder aus dem Stadtgebiet ebenso aufnehmen wie Kinder aus dem Landkreis. Sie ist auch offen für Kinder anderer Konfessionen und Religionen. Eine qualifizierte Mittagsbetreuung, eingebunden in das Konzept der Schule, wird mittags und nachmittags Angebote für die Kinder gestalten. Momentan noch unklar ist die Höhe des Schulgelds, das erst nach Berechnung aller Kosten genau festgelegt werden kann. Der Schulbesuch soll aber nicht am Schulgeld scheitern. Deshalb wird es auch Freiplätze geben.
"Für das Projekt ist es wichtig, dass die Eltern schon jetzt ihr Interesse signalisieren", erklärt Pfarrerin Britta Müller. "Denn für die Gründung einer evangelischen Grundschule müssen wir dokumentieren, dass genug Eltern Interesse an dieser Schule haben. Das können sie mit ihrer Unterschrift belegen, auch wenn ihr Kind erst in einigen Jahren die Schule besuchen wird." Unterschriftenlisten liegen aus im Dekanat (Pfarrhof 3, Tel. 0911/7666490). Alternativ ist auch die Meldung per Mail möglich (dekanat.fuerth@elkb.de).
Weitere Informationen zum Konzept der Schule sind zu finden unter www.fuerth-evangelisch.de/dekanat.
Bei Fragen kann man sich an Pfarrerin Britta Müller (Tel. 0911/720015) wenden.
Britta Müller
NEUES AUS DEM DEKANAT FÜRTH
"Denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig"
Jahreslosung 2012 aus dem 2. Korintherbrief
So verwunderlich es klingt - aber als Kirche liegt in der Schwäche der Kirche eine Chance:
Schwache Kirche?
Für viele Menschen ist Kirche schwach geworden. Die Mitgliederzahlen sind rückgängig, der Beitrag der Kirchen zur Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich. In ethischen Fragen hat die Kirche oft eine Minderheitenposition. Ihre langjährige Kritik an der Atomkraft, die mit dem Ausstiegsbeschluss im Jahr 2011 eine Entsprechung gefunden hat, war eher eine Ausnahme.
Chance?
Gleichzeitig liegt gerade darin eine große Chance. Weil Kirche nicht selbstverständlich ist, muss sie sich stärker zeigen. Wir müssen und können sichtbar machen, was unser unverwechselbarer und einmaliger Schatz ist.
Das Evangelium von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus offenbar wurde, schenkt Lebensfreude, die durch nichts zu brechen ist. Gerade wer schwach ist, hat ein Gespür für die Kraft Gottes.
Menschen in Not und Menschen, die sie begleiten, berichten oft davon.
Mit vielen Veranstaltungen und Angeboten geben wir ein Zeichen dafür.
Viel Spaß beim Entdecken wünscht
Dekan Jörg Sichelstiel
